
Kronen Zeitung
„BRUTALER SCHLAG“
0:5 und 0:4! Austro-Coach mit Horrorstart bei Klub
Er kann einem echt leidtun, dieser Gernot Messner – da übernimmt der 45 Jahre alte Österreicher erstmals den Trainer-Job bei einem Erstligisten im Ausland und dann gehen die ersten beiden Spiele unter seiner Regie mit 0:5 und 0:4 verloren! Sein Klub, die Grasshoppers Zürich, bleiben damit auch Vorletzter in der Schweizer Super League …
Freilich: Die Grasshoppers mögen zwar der schweizerische Rekordmeister sein, ihre 27 Meistertitel liegen allerdings weit zurück – den letzten fuhren die Zürcher im Jahr 2003 ein, übrigens unter dem nachmaligen ÖFB-Teamchef Marcel Koller als Trainer.
Nachdem man 2012 und 2013 noch Vizemeister geworden war, waren in den vergangenen Jahren fünfte Plätze das höchste der Gefühle gewesen, zwei Saisonen musste man sogar in der Zweiten Liga verbringen.
Für die heurige Saison sollte es mit Gerald Scheiblehner ursprünglich der langjährige Erfolgstrainer des FC Blau-Weiß Linz richten – nach 30 Runden und daraus 16 Niederlagen bei lediglich 5 Siegen und 9 Remis war es für ihn dann Mitte März aber schon wieder vorbei.
„Das ist ein brutaler Schlag!“
Messner war im November als U21-Coach zu den Grasshoppers gestoßen und stieg nach dem Aus von Scheiblehner zum Chef des A-Teams auf – ein Himmelfahrtskommando, wie es scheint, auch wenn der Österreicher nicht aufgeben will.
Nach dem 0:5 beim Debüt bei Servette Genf folgte zu Ostern nun das Heim-0:4 gegen den FC Sion. „Das ist ein brutaler Schlag! So viele individuelle Fehler sind extremst bitter. Da gibt es nichts schönzureden“, so Messer zum „Blick“.
Der Aufgabe gewachsen fühlt er sich dennoch – und auch Grasshoppers-Sportchef Alain Sutter stützt den Österreicher. „Es liegt nicht am Trainer. Es lag nicht an Gerald Scheiblehner. Es liegt nicht an Gernot!“
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